Seigneurie de Beaupré: KfW IPEX-Bank finanziert Windpark in Kanada

126 Windräder aus Deutschland produzieren regenerativen Strom in Kanada (Foto: Boralex)

126 Windräder aus Deutschland produzieren regenerativen Strom in Kanada (Foto: Boralex)

  • KfW IPEX-Bank finanziert im Konsortium 271,8-Megawatt-Windpark
  • Windparktechnik und Service kommen aus Deutschland
  • KfW IPEX-Bank engagiert sich für die weltweite Energiewende

Die KfW IPEX-Bank finanziert in einem internationalen Konsortium von insgesamt acht Banken Bau und Betrieb der Windfarm Seigneurie de Beaupré im kanadischen Bundesstaat Quebec. Der Kreditvertrag wurde vergangene Woche unterzeichnet. Die KfW IPEX-Bank übernimmt bei der Transaktion die führenden Rollen der Documentation Bank, der Technischen Bank und des Euler Hermes Agenten. Das gesamte Finanzierungsvolumen beträgt rund 725 Mio. CAD (umgerechnet ca. 521 Mio. EUR).

Mit einer Kapazität von 271,8 Megawatt produziert Seigneurie de Beaupré grünen Strom für umgerechnet rund 150.000 Haushalte. Der Windpark besteht aus insgesamt 126 Windenergieanlagen. Diese werden von Enercon aus Aurich, einem der führenden deutschen Windanlagenhersteller, geliefert, errichtet und in Betrieb genommen. Enercon übernimmt zudem die langfristige Wartung und Instandhaltung der Anlagen, deren Inbetriebnahme für Ende 2013 geplant ist. Mit Enercon verbindet die KfW IPEX-Bank eine langjährige und intensive Geschäftsbeziehung.

Initiatoren des Projektes sind der kanadische Energie-Projektentwickler Boralex und der ebenfalls kanadische Versorger Gaz Metro. Mit den Initiatoren hat die KfW IPEX-Bank seit 2009 an der Strukturierung dieser komplexen Transaktion gearbeitet. Diese umfasst neben einer Projektfinanzierungstranche eine Euler Hermes gedeckte Tranche sowie ergänzende Fazilitäten.


Mittwoch, 16. November 2011