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Jubiläumsjahr 2018: Feiern Sie mit uns 10 Jahre KfW IPEX-Bank

10 Jahre KfW IPEX-Bank, 60 Jahre Export- und Projektfinanzierung

Signet 10 Jahre KfW IPEX-Bank

Seit 01.01.2008 agiert die KfW IPEX-Bank als rechtlich selbstständige GmbH und verantwortet innerhalb der KfW Bankengruppe die Export- und Projektfinanzierung. Dieses Geschäftsfeld gibt es aber bereits seit 60 Jahren und es ist eng mit der Gründung der KfW verknüpft. Deshalb beginnt unser Rückblick 1948, als die Kreditanstalt für Wiederaufbau ihre Geschäftstätigkeit aufnahm.

Meilensteine aus der Geschichte der KfW IPEX-Bank

großes Bürogebäuse mit Glasfassade
2008: Ausgründung und rechtliche Selbstständigkeit

Anfang 2002 verständigen sich Bundesregierung und EU-Kommission über die Neuausrichtung der deutschen Förderbanken. Für die KfW bedeutete dies: Förderaktivitäten und kommerzielles Geschäft werden getrennt – die Export- und Projektfinanzierung wird zum 01.01.2008 in eine eigenständige 100-prozentige Tochtergesellschaft ausgegliedert: die KfW IPEX-Bank.

Landkarte mit den weltweiten Standorten der KfW IPEX-Bank
2008: Ausbau der Auslandsstandorte

Zu den bestehenden sechs eigenen Auslandsbüros (Bangkok, Istanbul, Moskau, Mumbai, New York, São Paulo) kommt der Standort Johannesburg hinzu. Die erste und bisher einzige Niederlassung der KfW IPEX-Bank wird am Finanzplatz London eröffnet. Später werden Repräsentanzen in Abu Dhabi (2009), Singapur (2011) und Mexiko-Stadt (2014) eröffnet.

Equator Principles logo
Seit den 1980er Jahren: Umwelt und Sozialstandards

1984 richtet die KfW das erste eigene Programm zur Förderung des Umwelt- und Klimaschutzes in Deutschland ein. 2000 etabliert sie eine eigene anspruchsvolle Richtlinie zur Prüfung der Umwelt- und Sozialverträglichkeit aller Finanzierungsprojekte. In ihrem Ausgründungsjahr 2008 schließt sich die KfW IPEX-Bank den Äquator-Banken an, die international geltenden Prinzipien folgen.

1980: Perspektiven für kleinere Exportgeschäfte

Die KfW begann, Rahmenverträge für die Exportfinanzierung zu entwickeln, um so auch bei kleineren Ausfuhraufträgen Bestellerkredite zu ermöglichen. Partner für Rahmenverträge waren sowohl Kreditinstitute in Entwicklungs- und Schwellenländern, wie die Bank of China, als auch bedeutende Dauerkunden. Obwohl auch Großunternehmen bei kleineren Aufträgen dieses Instrument nutzten, war es vor allem der mittelständische Anlagenbau in Deutschland, den die KfW als neuen Kundenkreis ansprechen und unterstützen konnte.

1976: Unterstützung deutsch-europäischer Hightechindustrie

Im Rahmen der deutsch-französischen Airbus-Absatzfinanzierung gewährt die KfW 1976 erste Kredite für Airlines von Korea, Indien und Südafrika. 1978 erfolgt erstmals eine Airbus-Finanzierung für die US-amerikanische Eastern Airlines. 1989 übersteigen die Neuzusagen der Flugzeugfinanzierungen erstmalig 1 Mrd. DM.

1961: Richtungsweisendes Jahr

Beginn der Werfthilfeprogramme
Die KfW beschränkt sich nicht nur auf die Vergabe von Bundesmitteln. Sie sah es als ihre Hauptaufgabe, durch möglichst günstige Kredite aus Marktmitteln die deutschen Werften bei ihren Exportanstrengungen zu unterstützen und gleichzeitig die Bundeszuschüsse zu schonen.

Rohstoffsicherung für deutsche Stahlindustrie
Die KfW schließt im Jahr 1961 den ersten ungebundenen Finanzkredit (UFK) zur Rohstoffsicherung der deutschen Industrie ab: Eisenerzprojekte in Liberia zur Materialversorgung im Ruhrgebiet werden unterstützt.

1960: Vom Lieferanten- zum Bestellerkredit

Zu Beginn der 1960er Jahre war der Lieferantenkredit noch üblich. Er wurde dem deutschen Exporteur gewährt, bis er vom ausländischen Besteller den kompletten Kaufpreis erhalten hatte. Bald entwickelte die KfW jedoch gemeinsam mit den Bundesressorts ein neues Finanzierungsinstrument, bei dem Kredite direkt an den ausländischen Importeur vergeben wurden. Der sogenannte Bestellerkredit an ausländische Abnehmer verdrängte in den 1960er Jahren den klassischen Lieferantenkredit nahezu völlig.

1958: Beginn der kommerziellen Projektfinanzierung

Neben politisch motivierten Auslandskrediten gehören zu den 1958 eingeführten Instrumenten auch kommerzielle Projektfinanzierungen. Deutschlands Zahlungsbilanz verbessert sich im Verlauf der 50er Jahre derart, dass ab 1958 Bundesbank und Bundesregierung zum ersten Mal seit Kriegsende einen gezielten deutschen Kapitalexport als wünschenswert erachten. Dieser diente im Fall der Projektfinanzierung einer Vielzahl von Zielen: Der Bau des indischen Hüttenwerks Rourkela half deutschen Anlagenexporteuren, Kraftwerke in Luxemburg und Tirol der Energieversorgung und eine finnische Kupfermine der Rohstoffversorgung der deutschen Industrie. Die Grundlage für den KfW Geschäftsbereichs "E&P" (Export- und Projektfinanzierung) und die später ausgegliederte KfW IPEX-Bank ist gelegt.

1950: Geburtsstunde der Exportfinanzierung

Die langfristige Exportfinanzierung ist nicht nur eine der wichtigsten und erfolgreichsten Aktivitäten der KfW, sie ist auch eine ihrer ältesten Geschäftsbereiche. Ihre Geburtsstunde schlug am 13.03.1950 auf der KfW-Verwaltungsratssitzung. Ein Jahr später wird die Exportfinanzierung durch das zweite Änderungsgesetz des KfW-Gesetzes offiziell Teil des politischen Auftrags. Das Jahr 1951 endet für Deutschland zum ersten Mal mit einer positiven Handelsbilanz. Der Aufstieg zur Exportnation beginnt. Bereits hier beginnt auch die bis heute andauernde enge Zusammenarbeit mit Kunden wie M.A.N., Siemens und Krupp.

1948: Gründung der KfW – Exportfinanzierung früh eine tragende Säule

Am 18.11.1948 tritt das KfW-Gesetz in Kraft – die Grundlage für die Geschäftstätigkeit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Nachkriegsdeutschland. Seit 1951 ist die langfristige Exportfinanzierung Teil des gesetzlichen Auftrags.

Jubiläumstrailer

Seit 10 Jahren selbstständig am Markt - mit der Erfahrung aus 60

Bildershow mit vielen Beispielprojekten zu den vier Fokusthemen: Exportwirtschaft, Umwelt- und Klimaschutz, Rohstoffsicherung und Infrastruktur

Zum Video (ohne Ton, 3:59 Min.)