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USVP: Beitrag zum Umweltschutz und zur sozialen Entwicklung

Veröffentlicht: 29.03.2021

Alle zu finanzierenden Vorhaben der KfW IPEX-Bank werden vor Vertragsabschluss standardmäßig einer Umwelt- und Sozialverträglichkeitsprüfung (USVP) unterzogen. Die USVP gliedert sich in ein Screening und die eigentliche Prüfung.

Im ersten Schritt wird eine Kategorisierung des Projekts nach möglichen Umwelt- und Sozialauswirkungen und Risiken vorgenommen. Die Kategorisierung in A-, B und C-Projekte erfolgt nach den internationalen Standards von Weltbank / IFC (International Finance Corporation) und unterliegt einer internen, vom jeweiligen Marktbereich unabhängigen Überprüfung.

Im nächsten Schritt wird bei A-Vorhaben eine umfängliche Prüfung der Verträglichkeit für Mensch und Umwelt durchgeführt. Für B-Vorhaben werden Umfang, Schwerpunkte und Tiefe der Prüfung nach individuellen Spezifika des Vorhabens festgelegt. Sowohl bei der Prüfung als auch bei der Umsetzung von Vorhaben mit besonders hohen Risiken für Umwelt und soziale Belange werden Sachverständige für Umwelt- und Sozialverträglichkeit eingebunden.

Von Projekten, bei denen es sich um C-Vorhaben handelt, gehen in der Regel keine oder nur geringfügige Belastungen und Beeinträchtigungen aus – dazu gehören bspw. Lieferungen von Investitionsgütern wie Maschinenbau- und elektrotechnische Erzeugnisse, deren Einsatz normalerweise nicht mit besonderen Umweltbeeinträchtigungen verbinden ist. Projekte dieser Kategorie erfordern keine weitere Überprüfung.

In einem Umwelt- und Sozialmanagementplan – als wesentlichem Ergebnis der Prüfung – werden Maßnahmen definiert, die vom Projektpartner bzw. dem finanzierten Unternehmen zum Schutz von Umwelt und Mensch durchzuführen sind, um unerwünschte Wirkungen zu vermeiden, auf ein akzeptables Niveau zu mindern oder zu kompensieren.

Eine umfangreiche Darstellung des Themas in unserer Nachhaltigkeitsrichtlinie finden Sie hier.