Tipp: Aktivieren Sie Javascript, damit Sie alle Funktionen unserer Website nutzen können.

Standpunkt: Öffentlich-Private-Partnerschaften

Thomas Alberghina
Thomas Alberghina

„Deutschland als eines der wenigen europäischen Länder, das noch über ein AAA Rating verfügt, ist geradezu prädestiniert, die Liquidität unter Anlagedruck stehender privater Investoren zum Erhalt und zum Ausbau seiner Infrastruktur heranzuziehen.“

„Bisher wurden ÖPPs in Deutschland nur für den Neubau von Infrastruktur, nicht aber für deren Erhaltung eingesetzt. Die Flexibilität dieser Beschaffungsvariante ermöglicht es jedoch, selektiv Erhaltungsmaßnahmen für bestehende Infrastruktur zu beauftragen und die aus privaten Quellen reichlich zur Verfügung stehende Liquidität zu nutzen.“

Im europäischen Ausland zeigen zahlreiche Beispiele, wie die Flexibilität von Öffentlich-Privaten-Partnerschaften (ÖPP) genutzt wird, um die Erneuerung bestehender Infrastruktur durchzuführen. In den USA, in Kanada, Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden und Australien hat die KfW IPEX-Bank bereits zahlreiche ÖPP Projekte begleitet, in Deutschland fristet diese Beschaffungsvariante jedoch immer noch ein Nischendasein.

„Dabei ist Deutschland als eines der wenigen europäischen Länder, das noch über ein AAA Rating verfügt, geradezu prädestiniert, die Liquidität unter Anlagedruck stehender privater Investoren zum Erhalt und zum Ausbau seiner Infrastruktur heranzuziehen. Damit aber diese Quellen genutzt und auch die Finanzinstrumente weiter entwickelt werden können, bedarf es gerade in Deutschland einer kontinuierlichen Verwendung auf den verschiedenen öffentlichen Ebenen und einer weiteren Standardisierung zur Effizienzsteigerung.“

Vollständiger Namensbeitrag von Thomas Alberghina und Christian K. Murach, Zeitschrift Immobilien & Finanzierung, 11.09.2014, Seiten 8-9  (PDF, 312 KB, nicht barrierefrei)