Für europäische Lebensmittelhändler bedeutet das Abkommen vor allem einen verbesserten Marktzugang und neue Exportmöglichkeiten in die Mercosur-Länder. Durch den schrittweisen Abbau von Zöllen können Lebensmittelproduzenten ihre Waren günstiger anbieten und von der steigenden Kaufkraft und wachsenden Mittelschicht profitieren. Gleichzeitig steigt aber auch der Wettbewerbsdruck in der EU durch den erleichterten Import von Agrar- und Lebensmitteln aus Südamerika, was Anpassungen und Spezialisierungen erforderlich macht. Die Branche legt großen Wert auf hohe Qualitäts- und Nachhaltigkeitsstandards; deren Umsetzung im Mercosur-Abkommen wird kritisch diskutiert und verlangt nach wirksamen Monitoring-Mechanismen und Zertifizierungen.
In der aktuellen Blitz-Licht-Analyse Auswirkungen des Mercosur Abkommens auf die europäische Lebensmittelindustrie
befasst sich eine Analystin der KfW IPEX-Bank mit den Auswirkungen und Potenzialen für Unternehmen.
Autorin: Martina Lannert, Abteilung Industries and Commerce der KfW IPEX-Bank
Veröffentlicht: März 2026
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