Tipp: Aktivieren Sie Javascript, damit Sie alle Funktionen unserer Website nutzen können.

Standpunkt: Der 'grüne' Weg in der Schiffsfinanzierung

Standpunkt: Der 'grüne' Weg in der Schiffsfinanzierung

HANSA, eine der führenden internationalen maritimen Fachzeitschriften Europas, beleuchtet den Finanzierungsansatz der KfW IPEX-Bank, die großen Wert auf die Unterstützung einer umweltfreundlichen Schifffahrt legt. Chefredakteur Krischan Förster sprach dazu ausführlich mit Holger Apel, Abteilungsleiter Maritime Industrie.

LNG, Elektroantrieb, Brennstoffzelle, Retrofits, Verschrottungsklauseln: Reeder versuchen auf verschiedene Weise, neue Regularien beim Umweltschutz zu erfüllen und bestellen emissionsarme Neubauten oder lassen ihren Schiffsbestand nach- oder umrüsten. Für die Banken tun sich dabei viele Chancen auf: „Wir sehen für uns dabei sogar neue Möglichkeiten jenseits des reinen Neubaugeschäfts“, sagt Apel. Denn in Anbetracht einer weltweiten Flotte von 50.000 Seeschiffen und einer Betriebsdauer von meist über 20 pro Schiff sind die Vorgaben der IMO (International Maritime Organization) mit Neubauten allein nicht zu erfüllen.

Die Bank will den Prozess mit Überzeugungsarbeit beschleunigen und sucht sich für entsprechende Finanzierungen Partner wie Euler Hermes als Kreditversicherer. „Wir wollen damit signalisieren, sagt Apel, „dass die KfW IPEX-Bank genau der richtige Ansprechpartner ist, wenn es um nachhaltige Investitionen geht.“

„KfW IPEX-Bank geht den ‚grünen‘ Weg“ von Krischan Förster: Erschienen in Magazin „HANSA“ (Juni 2018), S. 18  (PDF, 127 KB, nicht barrierefrei)

Neuer Kurs in der Maritimen Industrie

„Wir achten mehr denn je auf nachhaltige Konzepte in der Schiffsfinanzierung, denn im Markt findet ein Umdenken statt.“

Holger Apel, Abteilungsleiter Maritime Industrie

Zum Video-Statement (0:45 Min.)