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Pressemitteilung vom 29.03.2021 / KfW IPEX-Bank

KfW IPEX-Bank: Trotz Corona umfangreiche Unterstützung der Exportwirtschaft im Geschäftsjahr 2020

Den Herausforderungen durch die Ausbreitung von COVID-19 zum Trotz, kann die KfW IPEX-Bank insgesamt zufrieden auf das Geschäftsjahr 2020 zurückblicken: Die Neuzusagen für Finanzierungen im Interesse der deutschen und europäischen Wirtschaft erreichten 16,6 Mrd. EUR und lagen damit zwar bedingt durch Corona unter dem historischen Höchstwert von 2019, jedoch im guten Durchschnitt der Vorjahre.

„Das zurückliegende Jahr war für uns alle herausfordernd – sei es im privaten oder beruflichen Umfeld. Auch für die KfW IPEX-Bank war 2020 durch Corona und die damit verbundenen Herausforderungen geprägt,“ erklärt Klaus R. Michalak, Vorsitzender der Geschäftsführung der KfW IPEX-Bank. „Gemeinsam mit unseren Kunden haben wir individuelle Lösungen zur Überwindung der jeweiligen branchen- bzw. unternehmensspezifischen Herausforderungen erarbeitet, aber auch nicht aus den Augen verloren, dass wir deutsche und europäische Exportunternehmen auf den Weltmärkten mit maßgeschneiderten Finanzierungen im Volumen von 16,6 Mrd. EUR unterstützen, um Zukunftsinvestitionen zu begleiten und heimische Arbeitsplätze langfristig zu sichern.“

Neuzusagen und Kreditvolumen

Von den Neuzusagen entfielen 15,9 Mrd. EUR (2019: 18,6 Mrd. EUR) auf das originäre Kreditgeschäft und 0,7 Mrd. EUR (2019: 3,5 Mrd. EUR) auf Mittel zur Refinanzierung von Banken aus dem Schiffs- und ERP-CIRR.

Garant dieses guten Ergebnisses war der Fokus auf Zukunftstechnologien, so stieg die Nachfrage nach der Finanzierung von Infrastrukturprojekten, insbesondere im Bereich der Digitalinfrastruktur. Die KfW IPEX-Bank unterstützte diese im Jahresverlauf mit rund 800 Mio. EUR für den Glasfaser-, Breitband- und Mobilfunkausbau sowie den Bau von nachhaltigen Rechenzentren. Auch der Anteil an nachhaltigen Umwelt- und Klimaschutzprojekten über alle Geschäftssparten hinweg lag deutlich über dem Durchschnitt der Vorjahre und betrug insgesamt 2,9 Mrd. EUR.

Einen Nachfragerückgang erlebte die KfW IPEX-Bank indes in touristischen und passagierrelevanten Branchen – so ging die Nachfrage für Finanzierungen von Kreuzfahrtschiffen und Flugzeugen merklich zurück. Im Gegensatz dazu blieben Projekte des schienengebundenen Verkehrs davon im Wesentlichen unberührt.

Das Kreditvolumen des Geschäftsfeldes Export- und Projektfinanzierung belief sich zum Jahresende 2020 auf 67,5 Mrd. EUR (Vorjahr 69,1 Mrd. EUR).

Beitrag zum KfW-Konzernergebnis

Die durch die Corona-Pandemie aufgetretenen Herausforderungen zeigen sich auch im finanziellen Ergebnis des durch die KfW IPEX-Bank verantworteten Geschäftsfelds Export- und Projektfinanzierung der KfW: Zwar weist es mit einem Betriebsergebnis vor Bewertung in Höhe von 540 Mio. EUR ein stabiles operatives Ergebnis aus. Gleichzeitig drücken jedoch coronabedingte Belastungen, insbesondere eine überdurchschnittliche Kreditrisikovorsorge, den Beitrag der KfW IPEX-Bank zum Konzernergebnis der KfW auf 99 Mio. EUR und damit deutlich unter den Durchschnitt der Vorjahre.

Dennoch bleibt die KfW IPEX-Bank auch in einem Jahr mit außergewöhnlichen Herausforderungen Ertragsbringer innerhalb der KfW Bankengruppe – und trägt damit zur Sicherstellung der langfristigen Förderfähigkeit der KfW bei.

Den gesamten Geschäftsbericht 2020 der KfW IPEX-Bank inklusive Corporate Governance Bericht 2020 finden Sie unter: https://www.kfw-ipex-bank.de/Über-uns/Geschäftsbericht/

Kontakt

Dr. Axel Breitbach

Herr

Dr. Axel Breitbach

Pressestelle KfW IPEX-Bank GmbH

Telefon

+49 (0) 69 74 31 29 61

Fax

+49 (0) 069 74 31 94 09

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axel.breitbach@kfw.de