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LNG-to-Power: Brücke ins Zeitalter der Erneuerbaren Energien

Veröffentlicht: 06.04.2020 Eine Vollversorgung mit Strom aus Erneuerbaren Energien ist laut verschiedener wissenschaftlicher Einschätzungen aus heutiger Perspektive bis etwa 2050 möglich. Bis dahin werden allerdings auch noch fossile Energiequellen weiterhin im Energiemix benötigt und insbesondere die Versorgungssicherheit gewährleisten müssen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, welche Technologie zu Erreichung des Ziels einer nachhaltigen Energieversorgung in der Übergangsphase dafür genutzt werden kann.

Schon heute befinden sich mehrere Projekte dieser Art in unserem Portfolio, so zum Beispiel in Brasilien oder El Salvador. Durch die Unterstützung dieser Technologie kann auch ein wesentlicher Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz geleistet werden.

Doch wie funktioniert LNG-to-Power? Am Beispiel von GNA I, einem von der KfW IPEX-Bank finanzierten LNG-to-Power-Projekt im Hafen von Açu in Rio de Janeiro, möchten wir diese Technologie vorstellen.

Brasilien ist ein zwar Vorreiter im Bereich der „grünen Energie“ – denn rund 75 Prozent der gesamten Erzeugungskapazität werden durch die Nutzung von Wasserkraft bereitgestellt. Die langen Dürreperioden der letzten Jahre haben das Land jedoch vor eine große Herausforderung gestellt: Um das Stromsystem zu stabilisieren sind hocheffiziente, flexible Anlagen mit großen Erzeugungskapazitäten erforderlich. Diese Veränderung hat GNA I zu einem Schlüsselprojekt in Brasilien gemacht. Es ist das erste kurzfristig abrufbare, Gaskraftwerk im Land, was es zu einem wesentlichen Notfallkraftwerk und zum Garanten für landesweite Versorgungssicherheit macht.

Alle Infos zu unserer Beteiligung an GNA I finden Sie hier.