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Standpunkt: Rohstoffsicherung

Welche Rohstoffprojekte werden von der KfW IPEX-Bank finanziert und unterstützt? Stefan Eitel, Teamleiter Metallische Rohstoffe, Metalle und Baustoffe bei der KfW IPEX-Bank, erläutert in einem Interview mit dem Fachmagazin Märkte der Welt, welche zwei Wege es hierfür gibt: Das erste ist die klassische Exportfinanzierung, die voraussetzt, dass der Minenbetreiber Maschinen und Anlagen aus Deutschland oder Europa kauft und nutzt. Die zweite Möglichkeit ist eng an die Abnahmeverträge der gewonnenen Rohstoffe geknüpft: Sind die Abnehmer deutsche oder europäische Unternehmen, ist eine Finanzierung der KfW IPEX-Bank ebenfalls möglich.

Doch die reine Abnahme geförderter Produkte droht nicht mehr auszureichen – im Interview mit dem Handelsblatt sagt Eitel:

„Gerade bei den Rohstoffen für Hightech-Produkte geht es um die schiere Verfügbarkeit, es ist für die deutsche und europäische Wirtschaft die zentrale Zukunftsherausforderung.“

Er stellt fest, dass bei den führenden Industrieunternehmen Europas ein Bewusstseinswandel stattgefunden hat. Auch wenn der bisherige, traditionelle Ansatz, sich die Versorgung mit Rohstoffen über langfristige Lieferverträge zu sichern, bis heute für die deutsche und europäische Industrie funktioniert, sieht er die Zukunft aufgrund der gestiegenen Marktmacht asiatischer Unternehmen skeptisch. Eine mögliche Lösung? Die direkte Beteiligung einzelner Unternehmen an Minen-Projekten bis hin zum gezielten Recycling wichtiger Rohstoffe.

Lesen Sei beide Interviews unter den folgenden Links:

„Das ‚volle Programm‘ fahren", erschienen in Märkte der Welt am 08. August 2019

„Firmen ringen um Zukunftsrohstoffe“, erschienen im Handelsblatt am 29. Januar 2019