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KfW IPEX-Bank beteiligt sich an Finanzierung des Offshore-Windprojektes Triton Knoll

Meldung vom 06.09.2018 / KfW IPEX-Bank

Die KfW IPEX-Bank finanziert im Rahmen eines internationalen Bankenkonsortiums das vor der britischen Küste von Lincolnshire gelegene Offshore-Windprojekt Triton Knoll mit einer geplanten Kapazität von 860 Megawatt. Zu den Kapitalgebern, die Fremdkapital in Höhe von 1,75 Mrd. GBP bereitstellen, gehören neben der KfW IPEX-Bank: Sumitomo Mitsui Banking Corporation, ABN AMRO Bank N.V., MUFG Bank, Ltd., ING Bank N.V., Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale, Natixis, Bayerische Landesbank, National Westminster Bank Plc, Lloyds Bank plc, Skandinaviska Enskilda Banken AB, Commerzbank Aktiengesellschaft, BNP Paribas, Landesbank Baden-Württemberg und die Londoner Niederlassung der Banco Santander S.A. Als Finanzberater für das Projekt fungierte die MUFG Bank Ltd, Linklaters LLP als Rechtsberater. Mit der Finanzierung trägt die KfW IPEX-Bank zum Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von 2 Mrd. GBP bei und unterstützt ein Umweltschutzprojekt.

Das deutsche Versorgungsunternehmen innogy SE hat das Projekt angestoßen und wird sowohl Bau als auch Betrieb und Instandhaltung des Windparks im Namen der Projektpartner steuern. Mitte August hatte innogy bestätigt, dass sie das Projekt Triton Knoll mit zwei neuen Partnern vorantreiben will. Die neuen Gesellschafter werden J-Power (25%) und Kansai Electric Power Co., Inc. (16%). Die Mehrheitsbeteiligung (59%) bleibt bei innogy. Das Herzstück des Windparks sollen 90 Windenergieanlagen vom Typ V164 der Firma MHI Vestas werden. Diese Turbinen mit je 9,5 MW installierter Leistung zählen zu den derzeit leistungsstärksten und effizientesten Windkraftanlagen der Welt. Der Turbinenliefervertrag sieht vor, dass MHI Vestas die vollständige Vormontage der Turbinen im britischen Hafen Teesside durchführen wird. Allein die im Hafen anfallenden Arbeiten können mehr als 100 überwiegend regionale Arbeitsplätze stützen und neue Investitionen in die Hafenanlage in einer Größenordnung von bis zu 16 Millionen britische Pfund sichern. Ein weiterer Hauptlieferant ist der deutsche Exporteur Siemens, der sowohl die Onshore- als auch Offshore-Umspannwerke des Projektes errichtet.

Nach der vollständigen Inbetriebnahme soll der Offshore-Windpark Triton Knoll rechnerisch 800.000 britische Haushalte pro Jahr mit grünem Strom versorgen. Vorbereitende Arbeiten zur Bereitstellung des landseitigen Netzanschlusses sind bereits angelaufen. Dazu zählen die Verlegung einer 57 Kilometer langen unterirdischen Kabeltrasse, die Errichtung von Anlandungsinfrastruktur sowie die Konstruktion einer neuen Onshore-Umspannanlage bei Bicker Fen in Lincolnshire. Die eigentliche Bauphase soll im September beginnen. Die Errichtung der Windkraftanlagen startet voraussichtlich Ende 2019 / Anfang 2020. Nach aktueller Planung soll im Jahr 2021 mit der Inbetriebnahme des Windparks begonnen werden.

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