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Pressemitteilung vom 22.06.2021 / KfW IPEX-Bank

KfW IPEX-Bank finanziert „Waste to Energy“-Projekt in Dubai

  • KfW IPEX-Bank steuert 125 Mio. USD zur ersten Müllverbrennungsanlage in Dubai bei
  • Die Anlage wandelt bis zu 1,9 Mio. Tonnen Siedlungsabfall pro Jahr in Strom um
  • Das Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich auf 1 Mrd. USD

Die KfW IPEX-Bank stellt der Dubai Waste Management Company P.S.C. bestehend aus Dubai Holding Commercial Operations Group LLC, DUBAL Holding LLC, ITOCHU Corporation, Hitachi Zosen Inova (HZI), N.V. BESIX S.A. (BESIX) und Tech Group eine langfristige Finanzierung für die Entwicklung, den Bau und den Betrieb einer Müllverbrennungsanlage (MVA) in Dubai. Insgesamt handelt es sich um eine Fremdfinanzierung in Höhe von 900 Mio. USD für das Projekt, wobei der Anteil der KfW IPEX-Bank bei 125 Mio. USD zzgl. Zinssicherungsinstrumente liegt. Sechs weitere kommerzielle Banken sowie die Japan Bank for International Cooperation (JBIC) beteiligen sich. Der Großteil der Finanzierung wird durch den japanischen Exportkreditversicherer NEXI gedeckt. Die Anlage wird voraussichtlich 2024 fertiggestellt.

Mit einer Abfallmenge von 1,9 Mio. Tonnen pro Jahr wird die MVA eine der größten der Welt sein. Die Kapazität der Anlage entspricht ca. 45 Prozent des jährlichen Aufkommens an Siedlungsabfällen der Großstadt. Darüber hinaus werden etwa 200 MW Strom erzeugt und als saubere Energie ins lokale Netz eingespeist. Im Einklang mit den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) leistet die Anlage einen Beitrag zur Einhaltung der von der Stadtverwaltung Dubai gesetzten Ziele, die Menge an Abfall, der auf Deponien entsorgt wird, auf ein Minimum zu reduzieren, alternative Energiequellen zu entwickeln und zu einer nachhaltigen und umweltfreundlichen Abfallwirtschaft im Emirat sowie zu den Zielen der „Dubai Clean Energy Strategy 2050“ beizutragen.

„Mit einer Abfallmenge von 1,9 Mio. Tonnen und einer Verstromungsleistung von 200 MW pro Jahr, wird die von der KfW IPEX-Bank finanzierte Müllverbrennungsanlage eine der größten Anlagen der Welt“, sagt Markus Scheer, Mitglied der Geschäftsführung der KfW IPEX-Bank. „Gleichzeitig ist das Projekt ein ergänzender Baustein auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft – die saubere, sichere und energieerzeugende Entsorgung von Abfällen sorgt für Klima- und Umweltschutz.“

Das Konzept der Anlage sieht fünf unabhängig voneinander operierende Verbrennungsstränge vor. Die eingesetzte Technologie, ein Rostfeuerungssystem, gilt als zuverlässig und wird für die thermische Behandlung von Restabfällen häufig verwendet. Durch fachliche Spezifikation des EPC-Kontraktors – eines Joint-Ventures zwischen Hitachi Zosen Corporation (HZI) und BESIX - konnte für die Anlagentechnologie insgesamt eine hohe technische Expertise gewährleistet werden.

Die KfW IPEX-Bank unterstützt mit ihrer Finanzierung europäische Exporte und Investitionen. So stammen wesentliche Komponenten der Anlage von der schweizerischen HZI. Die belgische BESIX Gruppe wird den Bau vor Ort verantworten.

Kontakt

Herr

Philipp Kielbassa

Telefon

+49 (0) 69 74 31-6431

Fax

+49 (0) 69 74 31-8536

E-Mail

philipp.kielbassa@kfw.de

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